Familienaufstellungen

Die systemische Familientherapie hat sich durch ihre erstaunlichen Erfolge zu einer der meistpraktizierten psychotherapeutischen Methoden entwickelt. In den Familienaufstellungen tritt zutage, welche Gefühle und Verhaltensweisen der Vorfahren von den Nachkommen stillschweigend übernommen wurden. Dadurch wird eine Klärung und Auflösung der negativen Folgen ermöglicht.

Das mächtigste System in uns ist unsere Herkunftsfamilie und unsere Familie.

Egal ob wir daran glauben oder nicht, dieses System folgt einer eigenen Ordnung. Wir können diese Gesetzmäßigkeiten nicht außer Kraft setzen. Wenn wir genau hinschauen, können wir sie uns zu Nutze machen, genau hinschauen und ihnen mit Respekt und Achtung begegnen.

Krankheiten, Blockaden, Unzulänglichkeiten und auch Misserfolge in unserem Leben haben meist ihren Ursprung in der Herkunftsfamilie, oft sogar in früheren Generationen.

Wir können die Dinge bearbeiten und auflösen und so für die eigene sowie die nachfolgenden Generationen energetisch positive Veränderungen bewirken.

Dynamiken im Familiensystem werden mit Hilfe einer Aufstellung sichtbar und somit auch veränderbar. Es ist sogar möglich, über den Tod hinaus Verstrickungen zu lösen, die einen selbst betreffen.

Familiengeheimnisse, Schuld, verleugnete, vergessene und nicht gesehene Familienmitglieder wirken sich bis zu 7 Generationen aus, wenn sie nicht aufgelöst werden. Das bedeutet, dass Themen die von meinen Eltern und mir nicht gelöst werden automatisch auf meine Kinder und Kindeskinder weiter gehen.

Oft kommt es vor, dass ein Kind belastet ist durch Blockaden, Krankheit, Misserfolg oder andere Dinge. In diesem Fall kann der Vater oder die Mutter für das Kind aufstellen und lösen. Das Kind muss dabei nicht anwesend sein. Hat das Kind bereits das 18. Lebensjahr überschritten, dürfen die Eltern das nur mit dem Einverständnis des Kindes tun.

In der Familienaufstellung bestimmt der aufstellende Klient das zu klärende Thema. Die anderen Teilnehmer stellen sich für die Aufstellung zur Verfügung. Sie begeben sich in die Positionen, die der Klient ihnen zuweist, und erfühlen und erspüren, wie es ihnen dabei geht. Sie folgen der Dynamik, die in der aufgestellten Familie entsteht. Das Ziel ist ein harmonischer Abschluss, den der Klient fühlen kann. In der Regel profitieren die aufgestellten Teilnehmer ebenfalls von der Aufstellung, da sie oftmals in Resonanz mit der Thematik oder aufgestellten Persönlichkeit sind und so auch ihre eigene Heilung angestoßen wird.

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